Wir erleben in den letzten Jahren geradezu eine Pandemie der Smartphone-Abhängigkeit. Sie zieht sich durch alle Altersklassen, doch besonders auf die Kinder in ihrer Entwicklung hat der exzessive Gebrauch des kleinen Computers mit dem endlosen Output von Videos, Musik, Chat-Nachrichten und Bildern sehr negative Auswirkungen. Nicht nur Eltern, auch LehrerInnen und die Politik sind daher gefordert, Kinder vor den drohenden physischen und psychischen Schäden zu schützen. Dies geschieht bislang vollkommen unzureichend.

Die Bilder der australischen Fotografin Donna Lee Stevens von TV-schauenden Kindern sprechen für sich. Sie gab der Reihe den Namen „Idiot Box“.

„Regelmäßig wird bei Kindern vor Entwicklungsstörungen durch zu viel Fernsehen oder Daddeln gewarnt. Dass diese Warnungen berechtigt sind, zeigen MRT-Bilder von Drei- bis Fünfjährigen.“
Quelle: Bildschirmnutzung schwächt Nervenbahnen im Kinderhirn – https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/bildschirmnutzung-schwaecht-nervenbahnen-im-kinderhirn/

Ein aktueller Vortrag von Prof. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Ulm, wurde auf YouTube veröffentlicht.

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Tipp

Für Eltern ist diese Broschüre hilfreich:

Struwwelpeter 2.1
Ein Leitfaden für Eltern durch den
Medien-Dschungel

(Hrsg.: Bund der Freien Waldorfschulen)

Download: Struwwelpeter_2.1_Eltern